Bogen

Kurse

Mittwoch, 20.02.2019

09.00 - 11.30

Kurs 1 / Teil 1 Mammasonografie-Refresher - Teil 1: Theorie

Inhalt
  • Sonografische Korrelation zu mammografischen Befunden
  • Tipps und Tricks zur Mammasonografie
  • Ductale Mammasonografie, Elastografie
Ziel
  • Vermittlung von Grundlagen und Grundverständnis der Mammasonografie
  • Vertiefung vorhandener Kenntnisse
Susanna Hellmeister, Darmstadt

12.00 - 13.00

Kurs 1 / Teil 2 Mammasonografie-Refresher - Teil 2: Übungen zur Stanzbiopsie

- nur zusammen mit Teil 1 / Theorie buchbar -

Inhalt

  • Praktische Übungen zur Stanzbiopsie

Ziel

  • Erlernen der Stanzbiopsie

Susanna Hellmeister, Darmstadt

09.00 - 18.30
 
auch für AiW

Kurs 2 Grundkurs Impfen in der Gynäkologie 

Inhalt
  • Grundlagen der Impfpraxis, impfpräventable Erkrankungen
  • Standard-, Indikationsimpfungen, Impfmanagement in der Praxis
  • Impfungen bei besonderen Personengruppen, Schwangeren
  • Übungen: Impfstatuserhebung, Impfbuch lesen, praktisches Impfen

Ziel

  • Erwerb umfangreichen Impfwissens
  • Zertifikat für die Abrechnungsberechtigung zum Impfen
Bitte Impfausweis mitbringen!
 
Michael Wojcinski, Garmisch-Partenkirchen
 
09.30 - 13.00
 
auch für AiW

Kurs 3 Ultraschall-Screening in der Schwangerschaft

Inhalt

  • Inhalte der drei Ultraschall-Screeninguntersuchungen in der Schwangerschaft gemäß den Vorgaben der Mutterschaftsrichtlinien
  • Erweiterte Screeningverfahren im ersten Trimenon: Aneuploidie- und Präeklampsiescreening
  • Genetische Blutuntersuchung (NIPT) als Alternative oder Ergänzung zum NT-Test?
  • Live-Demonstration des Ultraschalls im ersten und zweiten Trimenon

Ziel

  • Selbstständige, korrekte Durchführung der drei Screeninguntersuchungen
  • Fallstricke der einzelnen Untersuchungen kennen, Tipps und Tricks
  • Beratungssituation im Zusammenhang mit Ultraschalluntersuchungen – auch vor dem Hintergrund des Gendiagnostikgesetzes

Stephan Bosselmann, Stuttgart
Michael Elsässer, Heidelberg

09.30 - 16.30
 

Kurs 4 Ersttrimester-Screening im Zeitalter von NIPT

Inhalt
  • Beschreibung unterschiedlicher Screening-Konzepte
  • Darstellung der Elemente des Ersttrimester-Screenings
  • Einsatz der zellfreien DNA-Analyse (NIPT)
  • Diagnostische Punktionen und genetische Analysen

Ziel

  • Vermittlung des theoretischen Hintergrunds des Ersttrimester-Screenings
  • Absolvierung der theoretischen Prüfung der FMF Deutschland
  • Vorbereitung zur theoretischen Prüfung der FMF UK (Online-Prüfung)
  • Erkennen von Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Screening-Ansätze
Karl Oliver Kagan, Tübingen
Peter Kozlowski, Düsseldorf
Bernd Eiben, Essen

10.00 - 17.00

Kurs 5 Sexualmedizin Refresher-Kurs

Inhalt
  • Erfahrungsaustausch seit den letzten sexualmedizinischen Kursen und Darstellung von Problemen
  • Vertiefung der Anamnese und der Gesprächsführung in der Sexualberatung
  • Praktische Übungen und Falldiskussion von mitgebrachten Fällen

Ziel

  • Erweiterung der Beratungskompetenz bei sexualmedizinischen Fragestellungen
  • Organisation einer sexualmedizinischen Beratung / Sprechstunde
Anneliese Schwenkhagen, Hamburg
Markus Valk, Wesel
 
14.30 - 17.30
 
auch für AiW

Kurs 6 Komplementärmedizinische Verfahren in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett: Akupunktur, Ernährung, Laser, Tape, TENS & Co. – Aus der Praxis für die Praxis

Inhalt

  • Komplementärmedizinische Maßnahmen werden in der frauenärztlichen Praxis von Patientinnen immer mehr nachgefragt.
  • Verfahren wie Akupunktur, TCM, Ernährung unter TCM-Aspekten, Laser, Aku-Taping und TENS für die Praxis
  • Theoretische und praktische Vorstellung des Anwendungsbezugs für die tägliche Praxis in der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett

Ziel

  • Erkennen der Bedeutung komplementärmedizinischer Verfahren für den Einsatz in der Praxis
  • Der Kurs ist für interessierte Einsteiger ebenso konzipiert wie für Anwender, die ihre Kenntnisse unter bestimmten Fragestellungen vertiefen möchten.
Bitte Fälle und Fragen mitbringen!
 
Ansgar Römer, Mannheim
 
14.30 - 18.00
 
auch für AiW

Kurs 7 Mikroskopieren: Vom klinischen Bild, der Abstrichentnahme und Mikroskopie bis zum Speziallabor

Inhalt

  • Erarbeitung der wichtigsten Schritte für eine erfolgversprechende Diagnostik im Präsenzlabor einer modernen frauenärztlichen Praxis
  • Themen wie Ausfluss, häufige infektiologische Bilder, Präanalytik oder vom Algorithmus bis zum Mikroskop werden mit interaktiver TED Technik aufbereitet.
  • Praktische Übungen zur Bedienung des Mikroskops und Mikroskopieren – „hands on“ pur

Ziel

  • Vermittlung einer einfachen Systematik zur Beurteilung von Nativpäparaten mit dem Ziel, sicher über Therapieansatz oder die Notwendigkeit eines Speziallabors zu entscheiden
  • Vermittlung sicherer Handlungsoptionen zur gezielten Durchführung infektiologischer Diagnostik bei vulvovaginalen Beschwerden
Klaus Doubek, Wiesbaden
Axel Valet, Herborn
Martin Weindel, Frankfurt/Main

 

Donnerstag, 21.02.2019

08.00 - 10.00

Kurs 8 Was tun, wenn der Staatsanwalt vor der Praxis steht? Praktische Tipps im Zusammenhang mit der Durchsuchung Ihrer Arztpraxis

 
Inhalt
  • Allgemeines: Beschuldigter / Betroffener konfrontiert mit strafrechtlichem Vorwurf
  • Mögliche Straftatbestände, die zur Praxisdurchsuchung führen
  • Praxisdurchsuchung bei zeitgleicher Hausdurchsuchung der Privaträume
  • Verhalten der beschuldigten Person, deren Familienangehörigen und insbesondere Verhalten der Mitarbeiter (Thema Zeugenbeistand)
  • Rechte der einer Strafhandlung beschuldigten Person, ggf. an Hand von Fallbeispielen
Ziel
  • Vermittlung von Verhaltensregeln im Zusammenhang mit der Durchsuchung der Praxisräume, Umgangsregeln in der Kommunikation mit der Polizei / dem Staatsanwalt
  • Tipps zur Mitarbeiterschulung für den Fall einer Durchsuchung
  • Falldiskussion
Florian Mangold, München

08.00 - 10.00

Kurs 9 Rationelle endokrinologische Diagnostik

Inhalt
  • Funktion und Beurteilung weiblicher Hormone
  • Erkennen endokrinologischer Krankheitsbilder
  • Endokrinologische Diagnostik und Differenzialdiagnostik mit einer minimalen Zahl endokrinologischer Parameter
Ziel
  • Vermittlung der Grundlagen der gynäkologischen Endokrinologie
  • Vermittlung von Strategien zur Diagnostik endokrinologischer Krankheitsbilder
  • Am Rande: Diskussion endokrinologischer Therapie
Michael Ludwig, Hamburg

08.00 - 10.00

Kurs 10 Nachsorge nach gynäkologischen Malignomen und Mammakarzinomen - Standards und Falldiskussionen

Inhalt
  • Diagnostikverfahren in der Nachsorge bei Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen: Was ist sinnvoll? Welchen Stellenwert haben radiologische Untersuchungsverfahren wie CT, MRT, PET-CT? Welchen Nutzen bringen Laboruntersuchungen wie Tumormarker?
  • Fertilitätserhalt in der Gynäkologischen Onkologie. Schwangerschaft und Kontrazeption nach Mammakarzinomen
  • Anhand von Fallbeispielen werden typische Fragestellungen in der Nachsorgesituation diskutiert im Hinblick auf den Einsatz von Diagnoseverfahren und deren Stellenwert für daraus folgende Behandlungen
Ziel
  • Kenntnis der Standards in der Nachsorge
  • Praxisrelevante Vorgehensweise in der Nachsorge bei Frauen mit gynäkologischen Malignomen
  • Kenntnis der Konsequenzen und Grenzen diagnostischer Verfahren für die weitere Behandlung
Gerhard Gebauer, Hamburg

08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 11 Rundblick durch das kleine Becken – sonografische Beurteilung von Uterus und Adnexen (inkl. IOTA – und IETA-Kriterien)

Inhalt
  • Uterus
    – Sonomorphologie: Adoleszenz – Klimakterium
    – Diagnostik Adenomyosis uteri / Endometriose
    – Beurteilung Endometrium / Cavum uteri nach den IETA(International Endometrial Tumor Analysis group)-Kriterien
  • Adnexe
    – zyklusabhängige Sonomorphologie des Ovars
    – Ovarialzysten – ihre große Varianz
    – Beurteilung Adnexbefunde nach den IOTA(International Ovarian Tumor Analysis group)-Kriterien
  • Praktische Übungen mittels Ultraschallquiz
Ziel
  • Vermittlung praxisrelevanter Sonomorphologie in kompakter Form
  • Darstellung von Algorithmen zur Dignitätseinschätzung
  • Kennenlernen neuer sonografischer Diagnoseverfahren (3D, Spec, etc.)
Frank Ruhland, Stralsund
Friederike Vogeler, Stralsund

08.00 - 10.00

Kurs 12 Impf-News für Frauenärzte – Impf-News, Praxisbespiele und Impfplanerstellung für impfende Frauenärzte

Vorsitz: Rüdiger Gaase, Worms
 
Inhalt
  • Die aktuellen STIKO-Empfehlungen und ihre Umsetzung in der Praxis
  • Wie lese ich einen Impfausweis?
  • Impfstatuserhebung und Impfplanerstellung
  • Knifflige Impffragen aus der Praxis
  • Fallbeispiele aus der Praxis (inklusive Handout mit Arbeitsmaterialien für die Praxis)
Ziel
  • Dieser auf die Praxis zugeschnittene Kurs vermittelt das schnelle Lesen der unterschiedlichsten Impfausweise zur Impfstatuserhebung und Impfplanerstellung.
  • Anhand vieler Fallbeispiele werden Frauenärzte fit gemacht für die täglichen Herausforderungen einer frauenärztlichen Impfpraxis
  • Viel Zeit ist für die Diskussion von Fragen vorgesehen
Michael Wojcinski, Garmisch-Partenkirchen

16.45 - 18.45
 

Kurs 13 Suchterkrankungen in Gynäkologie und Geburtshilfe

Inhalt
  • Wann genau ist etwas eine Sucht oder ein abhängiges Verhalten?
  • Wieso soll die Frauenärztin / der Frauenarzt sich damit genauer beschäftigen?
  • Wie häufig ist das denn im Praxisalltag?
Ziel
  • Die Wichtigkeit des Wissens um Suchtkrankheiten und um abhängiges Verhalten erkennen
  • Verstehen, wieso dieses Wissen ganz besonders für die Geburtshilfe und die Gynäkologie wichtig ist
  • Wissen, dass es ein Suchthilfenetzwerk gibt
Verena Wollmann-Wohlleben, Stuttgart

16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 14 Androgenisierung

 
Inhalt
  • Diagnostik bei Zeichen der Androgenisierung
  • Therapie des Hirsutismus
  • Therapie der androgenetischen Alopezie
  • Therapie der Akne
Ziel
  • Systematisches Management von Frauen mit Androgenisierung im interdisziplinären Kontext
Petra Stute, CH-Bern

16.45 - 18.45

Kurs 15 „Geheimwaffe“ Komplementärmedizin bei onkologischen und chronischen Erkrankungen der Frau

Inhalt
  • Einführung in die Grundlagen sinnvoller komplementärer Therapieverfahren als Partner der Schulmedizin
  • Aktives Management therapieassoziierter Symptome unter onkologischer Therapie und chronischen Erkrankungen
  • Wie kann die Patientin ihren Heilungsprozess aktiv mitgestalten?
  • Maßnahmen zur Senkung des Risikos von Begleiterkrankungen und Langzeitnebenwirkungen
Ziel
  • Aufbau einer komplementärmedizinischen Beratungskompetenz in Praxis und Klinik
  • Erhöhung der prognostisch wichtigen Adhärenz schulmedizinischer Therapien und der Lebensqualität
  • Verbesserung der Patientengewinnung und -bindung durch positive Profilierung der Praxis und Klinik

Im Rahmen der Qualifikation „Ganzheitliche Frauenheilkunde“ wird der Kurs zusätzlich mit 5 NATUM-Punkten bewertet.

Steffen Wagner, Saarbrücken

16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 16 Kindergynäkologische Krankheitsbilder in der Frauenarztpraxis

 
Inhalt
  • Basiskenntnisse über häufige Krankheitsbilder der Kinderund Jugendgynäkologie
  • Vermittlung von Differenzialdiagnosen und Therapieoptionen
Ziel
  • Erlangen von Grundkenntnissen kindergynäkologischer Krankheitsbilder und entsprechender Therapiemöglichkeiten
  • Erkennen komplexer Krankheitsbilder, um sie ggf. an Spezialsprechstunden weiterzuleiten
Ivonne Bedei, Frankfurt/Main

16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 17 Frauenärztliche Kompetenz im Wochenbett

Inhalt
  • Physiologie und Pathologie des Wochenbettes
  • Probleme beim Stillen: zu geringe Milchmenge, Schmerzen, Schwierigkeiten beim Anlegen, Mastitis puerperalis
  • Wochenbettdepression: Prädiktion, Prävention, Therapie
  • Blutungsstörungen im Wochenbett: verstärkte Nachblutung, Plazentarest
  • Risikoadaptierte Thromboseprophylaxe
  • Fieber im Wochenbett
Ziel
  • Verständnis der Physiologie des Wochenbettes
  • Prävention von Wochenbettpathologien
  • Therapie von Wochenbettpathologien – risikoadaptiert und sinnvoll
Holger Maul, Hamburg

 

Freitag, 22.02.2019

08.00 - 10.00

Kurs 18 Hygienekurs für die gynäkologische Praxis

 
Inhalt
  • Einführung und Rechtsgrundlagen
  • Hygiene in der gynäkologischen Sprechstunde
    – Vorbereitung der Praxis
    – Patientenkontakt
    – Typische Abläufe im gynäkologischen Praxisalltag
    – Nachbereitung der Praxis
  • Praxisbegehung: Tipps, Tricks und Fallstricke
Ziel
  • Überblick über aktuelle Hygienestandards zum Schutz von Patientinnen und Mitarbeiterinnen
  • Übertragung der im operativen und klinischen Bereich existierenden Hygienevorgaben auf die jeweilige individuelle Praxissituation
  • Strukturierte Vermittlung einfach umsetzbarer Standards und praxisnaher Hilfestellungen zur optimalen Vorbereitung auf Praxisbegehungen
  • Erfahrungsaustausch mit erfahrenen und neu niedergelassenen Frauenärztinnen / Frauenärzten
Rüdiger Gaase, Worms
Andreas Pfeiffer, Rostock
Doris Scharrel, Kronshagen

08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 19 Unerfüllter Kinderwunsch – Rationale Diagnostik in der Frauenarztpraxis

 
Inhalt
  • Endokrinologische Grundlagen des weiblichen Zyklus
  • Rationale Diagnostik bei Zyklusstörungen und Infertilität
  • Therapie von Zyklusstörungen und Infertilität
Ziel
  • Kenntnis einer sachgerechten und rationalen Diagnostik bei Patientinnen mit Zyklusstörungen und Infertilität
  • Kenntnisse in der sachgerechten hormonellen Therapie von Patientinnen mit Zyklusstörungen und Infertilität
Matthias Bloechle, Berlin

08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 20 Blickdiagnostik Vulva / Vagina

Vorsitz: Kerstin Schwarzer, Bremen
 
Inhalt
  • Fallbeispiele und Bilder von Vulvaerkrankungen
  • Zu jedem Fall: Besprechung der Diagnostik, Therapie / Pathogenese
  • Theorie zum Krankheitsbild
Ziel
  • Erkennen und Differenzialdiagnose vulvärer / vaginaler Erkrankungen: Lichen, Lichen ruber, VIN, VAIN, Vulvakarzinom, Herpes genitalis, etc.
  • Darstellung der therapeutischen Möglichkeiten
  • Verbesserung der Versorgung vulvaerkrankter Frauen
Friederike Gieseking, Hamburg
Monika Hampl, Düsseldorf

08.00 - 10.00

Kurs 21 Möglichkeiten und Grenzen der Osteoporose-Diagnostik und -Therapie in der gynäkologischen Praxis

Vorsitz: Wolfgang Cremer, Hamburg
 
Inhalt
  • Rationelle Osteoporose-Diagnostik
  • DXA in der gynäkologischen Praxis: Wie geht das?
  • Wann, wen und womit behandeln?
  • Neue S3-Leitlinie zur Osteoporose: Was hat sich geändert?
Ziel
  • Vermittlung der Grundlagen der Epidemiologie und Diagnostik
  • Verbesserte Auswahl der behandlungsbedürftigen Patientinnen
  • Einblicke in Nebenwirkungen von Medikamenten
Peyman Hadji, Frankfurt/Main

08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 22 Fetale Fehlbildungen sicher erkennen – Inhalte und sonografische Fallstricke der Screening-Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft

Vorsitz: Martin Hesse, Harztor

Inhalt

  • Aufklärung zu Möglichkeiten der sonografischen Diagnostik zum optimalen Zeitpunkt z.B. NT-Screening oder intensive Fehlbildungssuche
  • Detektion grober kindlicher Körperumrissanomalien und Differenzierung eventueller Mehrlinge im I. Screening
  • Erkennen von Entwicklungsstörungen und strukturellen Fehlbildungen
  • Abgrenzung sonografischer Auffälligkeiten zwischen Normvariante und Marker mit Anlass für eine weiterführende Diagnostik

Ziel

  • Demonstration von diagnostischen Fallstricken der Fehlbildungsdiagnostik anhand von zahlreichen aktuellen Fallbeispielen
  • Exemplarische Falldemonstration der wichtigsten im II. Trimenon sonografisch detektierbaren fetalen Fehlbildungen analog den Inhalten der geltenden Mutterschaftsrichtlinien anhand von Ultraschall-Videosequenzen
Matthias Meyer-Wittkopf, Rheine

16.45 - 18.45

Kurs 23 Libidostörungen

Inhalt

  • Libidostörung: die häufigste Sexualstörung in der Frauenarztpraxis
  • Ursachen sind vielfältig, Lösungen nicht schnell und einfach.
  • Gibt es eine adäquate und praktikable Angehensweise?

Ziel

  • Erkennen und Ansprechen der Diagnose
  • Sich Lösen von der Lösung
  • Erlernen einer sinnvollen Interventionsstrategie im notwendigen Zeitmanagement
Cornelia Friedrich, Köthen
Markus Valk, Wesel
16.45 - 18.45

Kurs 24 Silver-Ager – sind wir vorbereitet auf die Frau 50+?

Vorsitz: Thomas Döbler, Frankfurt/Oder
 
Inhalt
  • Physiologie und Pathophysiologie der Perimenopause
  • Endokrinologische Veränderungen in den postmenopausalen Jahrzehnten
  • Prävention von altersbedingten Erkrankungen
  • Verschiedene Aspekte der Lebensqualität in der frühen und fortgeschrittenen Postmenopause
Ziel
  • Erarbeitung von Strategien bei der Therapie und Prävention von Erkrankungen bei Frauen 50+ anhand von Kasuistiken
Katrin Schaudig, Hamburg
Anneliese Schwenkhagen, Hamburg

16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 25 Was sollte die Frauenärztin / der Frauenarzt über die komplementärmedizinische Behandlung von onkologischen Patientinnen heute wissen?

Vorsitz: Ulrich Freitag, Wismar
 
Inhalt
  • Einführung in die Grundlagen der komplementären Therapieverfahren in der Onkologie am Schwerpunkt des Mammakarzinoms
  • Aktives Management der Nebenwirkungen unter einer akuten onkologischen Tumor-Therapie und in der Nachsorge onkologischer Patientinnen
  • Diskussion von Präventionsansätzen relevanter Langzeitfolgen onkologischer Therapie, wie z. B. Fatigue-Symptom und Neurotoxizität
Ziel
  • Schaffung einer komplementärmedizinischen Beratungskompetenz in Klinik und Praxis als Grundlage zur Patientenbindung in der onkologischen Therapie
  • Erweiterung der tumorspezifischen Nachsorge
  • Kennenlernen geeigneter Fortbildungsmöglichkeiten in der Komplementärmedizin
Im Rahmen der Qualifikation „Ganzheitliche Frauenheilkunde“ wird der Kurs zusätzlich mit 5 NATUM-Punkten bewertet.
 
Peter Holzhauer, Oberaudorf

16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 26 Harninkontinenz – ein generationsübergreifendes Problem

Vorsitz: Dörte Meisel, Wettin-Löbejun
 
Inhalt
  • Generationsspezifische Genese, Pathophysiologie und Pathomorphologie der weiblichen Harninkontinenz
  • Diagnostische Möglichkeiten in der Frauenarztpraxis und fachübergreifende Netzwerke
  • Generationsspezifische Diagnostik und Therapie der Harninkontinenz vom Kindesalter bis ins Senium
Ziel
  • Standardisierter Algorithmus in der Erkennung und Behandlung der Harninkontinenz
  • Vermittlung der generationsspezifischen konservativen und operativen Therapie der Harninkontinenz
  • Etablierung präventiver Behandlungskonzepte
Kathrin Beilecke, Berlin
Ralf Tunn, Berlin
 
16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 27 Aktuelle frauenärztliche Schwangerenbetreuung

Inhalt
  • Rechtliche Grundlagen
    – Mutterschafts-Richtlinien, Mutterpass
    – EBM, SGB V
    – Mutterschutzgesetz, Beschäftigungsverbot
    – regionale Beratungsangebote
  • Dokumentation und ICD-Codierung
    – Mutterpass- und Praxisdokumentation
  • Inhalte und Abläufe frauenärztlicher Schwangerenbetreuung (von der Schwangerschaftsfeststellung bis zum Wochenbett)
  • Umgang mit Leistungen außerhalb des Versorgungsauftrages
  • Abrechnung und Regress
  • Selektivverträge und neue Medien
Ziel
  • Vermittlung der Zusammenhänge rechtlicher Grundlagen
  • Umsetzen der Grundlagen in den Praxisablauf
  • Organisation der Praxisabläufe und Termingestaltung
  • Abrechnung mit ICD und EBM
  • Umgang mit Selektivverträgen, Beratungsmaterial und neuen Medien
Klaus Doubek, Wiesbaden
Doris Scharrel, Kronshagen

 

Samstag, 23.02.2019

08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 28 Prä- und perinatale Infektionen: Immunstatusbestimmung, Infektionsscreening und Interventionsmöglichkeiten in der Schwangerschaft

Inhalt
  • Maßnahmen vor Eintreten einer Schwangerschaft (in erster Linie Impfungen)
  • Maßnahmen in der Schwangerschaft (Infektionsscreening und Immunstatusbestimmung)
    – im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien (Röteln, Syphilis, Chlamydia trachomatis, HIV-Infektionen und Hepatitis B)
    – außerhalb der Mutterschaftsrichtlinien (IGeL)
  • Interventionsmöglichkeiten bei Diagnose einer akuten bzw. chronischen mütterlichen Infektion
Ziel
  • Auffrischung von praxisrelevantem Wissen:
    – Epidemiologie und Risiko wichtiger Infektionen in der Schwangerschaft
    – labordiagnostisches Vorgehen im Rahmen des Infektionsscreenings
    – infektiologische Beratung / Untersuchung über die Mutterschaftsrichtlinie hinaus
    – Indikationen zur Infektionsdiagnostik
Martin Enders, Stuttgart
 
08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 29 Die kleine Hormonschule – was man in der Gynäkologie von der Laboranalytik wissen sollte

Inhalt
  • Grundlagen der endokrinen Steuerung der Ovarialfunktion
  • Grundlagen der Laboranalytik
  • Rationelle Hormonanalytik
  • Störungen der endokrinen Regulation auf
    • hypothalamischer Ebene
    • hypophysärer Ebene
    • ovarieller Ebene
  • Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei typischen Krankheitsbildern
Ziel
  • Erlangung von Kenntnissen zur Regulation der Ovarfunktion
  • Erlangung von Kenntnissen zur gynäkologisch-endokrinologischen Laboranalytik
  • Diskussion des differenzialdiagnostischen Vorgehens bei ovariellen Funktionsstörungen / Zyklusstörungen
  • Erkennen und Anwenden verschiedener Therapiemöglichkeiten bei Zyklusstörungen / endokrinen Störungen
Die Kursteilnehmer erlernen den Einsatz rationeller Laboranalytik im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und medizinischem Qualitätsanspruch.
 
Christoph Keck, Hamburg

08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 30 Proktologie in der Frauenheilkunde

Inhalt
  • Differenzialdiagnose und Therapie des Hämorrhoidalleidens
  • Therapie der HPV-assoziierten analen Erkrankungen
  • Therapie von Abszess- und Fistelleiden
  • Beckenbodeninsuffizienz und anale Inkontinenz
  • Proktologische Erkrankungen in der Schwangerschaft und postpartal
Ziel
  • Erkennung und Differenzialdiagnose des Hämorrhoidalleidens
  • Indikationsstellung zur konservativen und operativen Therapie
  • Die richtigen Therapieoptionen während der Schwangerschaft
Bernhard Strittmatter, Freiburg

09.00 - 18.00
 
auch für AiW

Kurs 31 Basis-Kolposkopiekurs - ausgebucht!

Inhalt
  • Basiskurs zum Kolposkopiediplom
  • Vermittlung von Basiskenntnissen zur Kolposkopie mit Zytologie, Virologie, Management im Überblick
Ziel
  • Unterscheidung von kolposkopischen Minor- und Majorbefunden
Jens Quaas, Stralsund
Volkmar Küppers, Düsseldorf
10.00 - 16.00
 

Kurs 32 Taping in Gynäkologie und Geburtshilfe

Inhalt

  • Anwendung der K-Taping Anlagen für Indikationen in der Gynäkologie, zur Unterstützung während der Schwangerschaft sowie nach der Geburt und Rückbildung
  • Unter anderem werden folgende Anlagen vorgestellt:
    – Schwangerschaft: LWS-Syndrom, ISG-Syndrom, Karpaltunnelsyndrom
    – nach der Geburt: Rückbildung, Milchstau, Mastitis,
    – gynäkologische Erkrankungen: Menstruationsprobleme, Miktionsprobleme, Gebärmuttersenkung

Ziel

  • Kennenlernen der Grundlagen der K-Taping Therapie
  • Erlernen der vier Anlagetechniken, Anwendung der Grundanlagetechniken, indikationsbezogene Kombinationsregeln bezogen auf die Gynäkologie, Cross-Taping, Grundregeln der Lymphanlagen
Roger Ehrenreich, Dortmund
Birgit Kumbrink, Dortmund

15.30 - 17.30

Kurs 33 Pränataldiagnostik in der Basisversorgung: Was ist möglich und wo sind die Grenzen?

Inhalt
  • Darstellung der normalen fetalen Strukturen im I. und II. Trimester
  • Was deutet auf Pathologie hin? Was sollte ich erkennen?
  • Welchen Stellenwert hat der NIPT in der Routinediagnostik und wann ist er indiziert?
  • Wie berate ich meine Patientin?
  • Was für eine Qualifikation ist für mich sinnvoll?
  • Welche Möglichkeiten der Weiterbildung habe ich?
  • Richtige Dokumentation
Ziel
  • Plan für eine strukturierte Ultraschalluntersuchung zum Ausschluss von groben Fehlbildungen
  • Kennen der wesentlichen Hinweiszeichen einer Pathologie
  • Beratung in Bezug auf das Recht auf Wissen oder Nicht-Wissen
  • Festlegen der eigenen Ziele in Bezug auf die Ultraschall-Ausbildung (z.B. Doppler- oder Echokardiografie-Kurse)
  • Richtige Dokumentation
Armin Neumann, Bremen
 
15.30 - 17.30

Kurs 34 Nie mehr guten Sex nach Mammakarzinom?

Inhalt
  • Störungen der Sexualität als häufigste Folgeerscheinungen nach Mammakarzinom
  • Was kann für die Durchführung eines Gesprächs über Veränderungen der Sexualität infolge der Therapiemaßnahmen bei Patientinnen mit Mammakarzinom empfohlen werden?
  • Besprechung der wichtigsten Symptome
  • Erkennen und orientierende diagnostische Einordnung sexueller Funktionsstörungen
  • Therapeutische Strategien und Behandlungsmöglichkeiten in der gynäkologischen Praxis
  • Kommunikation in Schlüsselmomenten des Krankheitsverlaufs
Ziel
  • Ziel ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten über sexualmedizinische Gesprächsführung, Diagnostik und Beratung bis hin zu einer fachgerechten Überweisung bei sexuellen Funktionsstörungen nach Mammakarzinom
  • Orientierungshilfe für Frauenärzte, sexuelle Funktionsstörungen zu erkennen und eine gezielte Behandlung einzuleiten
Fallvorstellungen der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht
 
Susanne Ditz, Heidelberg
 
15.30 - 17.30
 
auch für AiW

Kurs 35 Diagnostik der Cervix uteri – Von der Spiegeleinstellung über Zytologie und Histologie bis zur Kolposkopie

Inhalt

  • Kolposkopische und differenzialkolposkopische Zeichen wie minor und major lesion, ridge sign, inner border, rag sign und offene Drüsen
  • Erfolgreiche Abstrichentnahme mit Bildern, Videosequenzen und praktischen Übungen
  • Zytologische Befunde und Nomenklatur, analoge histologische Befunde und Nomenklatur
  • HPV-Befundung, Wertigkeit, Screening-Ausblicke

Ziel

  • Vermittlung kolposkopischer Techniken und Befunde in Zusammenschau mit den korrelierenden zytologischen und histologischen Befunden
  • Sicherheit und Verbesserung der Entnahmetechniken
  • Bedeutung der HPV-Befundung im neuen Screening

Jochen Möckel, Freiburg