Bogen

Kurse

Mittwoch, 08.03.2017

09.00 - 12.30

Kurs 1 Können Hormone sexy sein? Ein endokrinologisches Repetitorium

Inhalt
  • Welche Hormone brauche ich
    1. für die Pille,
    2. bei Hirsutismus und Hyperandrogenämie,
    3. für eine HRT,
    4. bei Stoffwechselproblemen,
    5. bei Hyperprolaktinämie,
    6. bei Osteoporose,
    7. bei Endometriose,
    8. bei Myomen,
    9. bei Problemen der Brust?

Ziel
  • Informationsvermittlung im Dienste der Gesundheit
Inka Wiegratz, Wiesbaden (1. + 2.)
Joseph Neulen, Aachen (3. + 4.)
Peyman Hadji, Frankfurt/Main (5. + 6.)
Ludwig Kiesel, Münster (7. – 9.)

09.00 - 18.30

Kurs 2 Grundkurs Impfen in der Gynäkologie

Inhalt
  • Grundlagen der Impfpraxis, impfpräventable Erkrankungen
  • Standard-, Indikationsimpfungen, Impfmanagement in der Praxis
  • Impfungen bei besonderen Personengruppen, bei Schwangeren
  • Übungen: Impfstatuserhebung, Impfbuch lesen, praktisches Impfen

Ziel

  • Erwerb umfangreichen Impfwissens
  • Zertifikat für die Abrechnungsberechtigung zum Impfen
Bitte Impfausweis mitbringen!
 
 
Michael Wojcinski, Farchant
 
09.30 - 13.00
 
auch für AiW

Kurs 3 Handling von geburtshilflichen Notfällen

Vorsitz: Jochen Frenzel, Saarbrücken
 
Inhalt
  • Vermittlung von Strategien und Handlungskonzepten bei gängigen Notfallsituationen im Kreißsaal
  • Erkennen und praktisches Handeln/Handwerkszeug
  • Diskussion mediko-legaler Aspekte
  • Strukturiertes Risikomanagement in geburtshilflichen Einheiten
  • Übungen in Kleingruppen am Phantom
  • Der Kurs ist geeignet sowohl für Anfänger als auch als Refresher für Erfahrene, für Ärzte und Hebammen. 
Ziel
  • Erwerb von theoretischer und praktischer Handlungskompetenz
  • Sicherheit im praktischen Handeln
  • Stärkung der interdisziplinären Teamfähigkeit
  • Erkennen und Vermeiden potenzieller Fallstricke
Clemens Bartz, Köln
Markus Kleine, Köln
Bernd Morgenstern, Köln
Anke Reitter, Frankfurt/Main
10.00 - 17.00
 
auch für AiW

Kurs 4 Refresherkurs Urogynäkologie

Inhalt
  • Klinische Anatomie
  • Pathophysiologie des Beckens aus urogynäkologischer Sicht
  • Urogynäkologische Diagnostik / Psychosomatik
  • Physiotherapie, Elektrostimulation, sakrale Neuromodulationstherapie bei Harn-/Stuhlinkontinenz und Deszensus
  • Pessar-, Tampon-, Konentherapie bei Harninkontinenz und Deszensus
  • Medikamentöse Therapie bei Harninkontinenz
  • Operative Therapie bei Harninkontinenz und Descensus genitalis
    • Indikationsstellung zur operativen Therapie
    • perioperatives Management bei urogynäkologischen Operationen 

Ziel

  • Erkennen von relevanten Defekten des Beckenbodens, die ursächlich für die urogynäkologischen Beschwerden Ihrer Patientin sind
  • Praxisrelevante leitliniengerechte Diagnostik in der Praxis durchführen, Urodynamik verstehen
  • Zielgerichtete Darstellung von Defekten mittels Ultraschalldiagnostik in der Praxis
  • Erlernen verschiedener Therapieoptionen: konservative und operative Techniken
  • Das passende Pessar zur Behandlung der Beckenbodenerkrankung herausfinden und anpassen
  • Wissen, welche Operation für Ihre Patientin infrage kommt
Wolfgang F. Theurer, Stuttgart
Thomas Fink, Berlin
Boris Gabriel, Wiesbaden
14.00 - 16.00
 
auch für AiW

Kurs 5 Mikroskopier- und Bakteriologiekurs (identisch mit Kurs 7)

Inhalt

  • Grundlagen des morphologischen Färbeverhaltens von Bakterien
  • Zelluläre und bakterielle Bestandteile des Vaginalsekrets: Färbung und Auswertung nach Nugent-Score in Übereinstimmung mit der S1-Leitlinie für bakterielle Vaginosen
  • Basiswissen der kulturellen Diagnostik von mikrobiologischen Proben in der Gynäkologie

Ziel

  • Erlangung von Laborwissen durch praktische Übungen am Mikroskop und an bakteriologischen Kulturen
  • Vaginalinfektionen sicher erkennen
Volker Schäfer, Frankfurt/Main
Martin Weindel, Frankfurt/Main
 
Mit freundlicher Unterstützung
Laborarztpraxis Dres. med. Walther, Weindel und Kollegen
60437 Frankfurt
14.30 - 18.00
 
auch für AiW

Kurs 6 Ultraschall-Screening in der Schwangerschaft

Inhalt

  • Inhalte der drei Ultraschall-Screeninguntersuchungen in der Schwangerschaft gemäß den Vorgaben der Mutterschaftsrichtlinien
  • Erweiterte Screeningverfahren im ersten Trimenon: Aneuploidie- und Präeklampsiescreening
  • Genetische Blutuntersuchung (NIPT) als Alternative oder Ergänzung zum NT-Test
  • Live-Ultraschall der Untersuchung im ersten und zweiten Trimenon

Ziel

  • Selbstständige und korrekte Durchführung der drei Screeninguntersuchungen
  • Fallstricke der einzelnen Untersuchungen, Tipps und Tricks
  • Beratungssituation im Zusammenhang mit Ultraschalluntersuchungen – auch vor dem Hintergrund des Gendiagnostikgesetzes
Stephan Bosselmann, Stuttgart
Michael Elsässer, Heidelberg
16.30 - 18.30
 
auch für AiW

Kurs 7 Mikroskopier- und Bakteriologiekurs (identisch mit Kurs 5)

Inhalt

  • Grundlagen des morphologischen Färbeverhaltens von Bakterien
  • Zelluläre und bakterielle Bestandteile des Vaginalsekrets: Färbung und Auswertung nach Nugent-Score in Übereinstimmung mit der S1-Leitlinie für bakterielle Vaginosen
  • Basiswissen der kulturellen Diagnostik von mikrobiologischen Proben in der Gynäkologie

Ziel

  • Erlangung von Laborwissen durch praktische Übungen am Mikroskop und an bakteriologischen Kulturen
  • Vaginalinfektionen sicher erkennen
Volker Schäfer, Frankfurt/Main
Martin Weindel, Frankfurt/Main
 
Mit freundlicher Unterstützung
Laborarztpraxis Dres. med. Walther, Weindel und Kollegen
60437 Frankfurt

 

Donnerstag, 09.03.2017

08.00 - 10.00

Kurs 8 Besondere Fälle in der Nachsorge onkologischer Befunde - Diagnostische Verfahren in der Nachsorge gynäkologischer Malignome mit Falldiskussion

Vorsitz: Wolfgang Cremer, Hamburg
 
Inhalt
  • Welche Diagnostikverfahren sind in der Nachsorge bei Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen sinnvoll? Welchen Stellenwert haben radiologische Untersuchungsverfahren wie CT, MRT, PET-CT? Welchen Nutzen bringen Laboruntersuchungen wie Tumormarker?
  • Anhand von Fallbeispielen werden typische Fragestellungen in der Nachsorgesituation im Hinblick auf den Einsatz unterschiedlicher Diagnoseverfahren und deren Stellenwert für daraus folgende Behandlungen diskutiert.
Ziel
  • Kenntnis der Standards in der Nachsorge
  • Praxisrelevante Vorgehensweise in der Nachsorge bei Frauen mit gynäkologischen Malignomen
  • Kenntnis der Grenzen diagnostischer Verfahren und der Konsequenzen für die weitere Behandlung
Gerhard Gebauer, Hamburg
08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 9 Der auffällige Abstrich von der Cervix uteri - sinnvolle Triage individuell eingesetzt

Vorsitz: Manfred Steiner, Ihringen
 
Inhalt
  • Die Bedeutung verschiedener PAP-Gruppen wird in Abhängigkeit von Alter, Anamnese und Zusatzinformationen anhand von konkreten Beispielen interpretiert.
  • Moderne Zusatzmethoden (aktuelle und zukünftige) zur Abklärung der klinischen Relevanz auffälliger Abstriche werden strukturiert beurteilt.
  • Graduierende und pathognomonische Zeichen in der Differenzialkolposkopie werden anhand von HD-Videoclips erklärt.
  • Fallbeispiele in Zusammenschau von Zytologie, HPV-Ergebnis, Biomarkerergebnis, Kolposkopie und Histologie werden vorgestellt.
  • Gezielte Biopsieentnahmetechniken zur Diagnosestellung unter kolposkopischer Sicht werden anhand von HD-Videomaterial geschult.
Ziel
  • Individuelle Betreuung der Patientinnen mit auffälligen Abstrichen unter Vermeidung von überflüssigen Kontrollen und Zusatzdiagnostik
  • Mehr Sicherheit bei der Indikationsstellung zur Differenzialkolposkopie
  • Vermittlung von kolposkopischen Zeichen, die neben den bekannten Zeichen die Beurteilung der Transformationszone verbessern helfen
  • Schulung der Biopsieentnahme bei auffälliger Kolposkopie
Gerd Böhmer, Hannover
08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 10 Fetales Herz für den Alltag, was muss ich sehen?

Vorsitz: Martin Hesse, Harztor
 
Inhalt
  • Strategie und Systematik zur Untersuchung des fetalen Herzens
  • Fallbeispiele
  • Tipps und Tricks
Ziel
  • Vermittlung von Grundlagen der fetalen Echokardiografie
Susanna Hellmeister, Groß-Umstadt
08.00 - 10.00

Kurs 11 Qualitätsmanagement - aus der Praxis für die Praxis

Vorsitz: Thomas Bärtling, Aachen
 
Inhalt
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Qualitätsmanagement in der Praxis – was ist erforderlich?
  • Praktische Tipps
  • Erstellen einer Arbeits- und Verfahrensanweisung 
Ziel
  • Vermittlung von Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Abbau von Hemmschwellen
  • Qualitätsmanagement als positiver Bestandteil des Praxisalltages 
Doris Scharrel, Kronshagen
08.00 - 10.00

Kurs 12 Zyklus-Blutungsstörungen

Vorsitz: Rüdiger Gaase, Worms
 
Inhalt
  • Ätiologie von abnormen uterinen Blutungen (AUB)
  • Reproduktionsstadiengerechte Differenzialdiagnostik der AUB
  • Therapie bei akuter und chronischer AUB
  • AUB-Prävention
Ziel
  • Vermittlung von Grundlagen der AUB in Abhängigkeit vom Reproduktionsstadium
  • Algorithmus der AUB-Differenzialdiagnostik
  • Algorithmus der AUB-Therapie
Petra Stute, CH-Bern
16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 13 Wenn etwas schiefgeht - Kommunikation nach einem Zwischenfall

Inhalt
  • Information über Fehlerkommunikation im medizinischen Kontext
  • Initiale Kommunikation: Was wird mitgeteilt und wann soll es geschehen? Wer gibt die Information und auf welche Weise?
  • Emotionale Auswirkungen von Zwischenfällen auf die betroffene Person, Angehörige und BehandlerInnen
  • Konstruktive Bewältigung eines Zwischenfalls
Ziel
  • Praxisorientiertes Kommunikationstraining
  • Überbringen der „schlechten Nachricht“
  • Einüben spezifischer kommunikativer Techniken
  • Persönlicher Kommunikationsstil
  • Störungen der Kommunikation und Möglichkeiten des Umgangs damit
Susanne Ditz, Heidelberg
Wolf Lütje, Hamburg
16.45 - 18.45

Kurs 14 Kindergynäkologische Krankheitsbilder in der Frauenarztpraxis

Inhalt
  • Basiskenntnisse über häufige Krankheitsbilder in der Kinder- und Jugendgynäkologie
  • Kenntnisse zu Differenzialdiagnosen und Therapieoptionen sollen vermittelt werden
Ziel
  • Frauenärzte sollen Grundkenntnisse über kindergynäkologische Krankheitsbilder und entsprechende Therapiemöglichkeiten erlangen.
  • Komplexe Krankheitsbilder sollen erkannt und ggf. an Spezialsprechstunden weitergeleitet werden.
Ivonne Bedei, Frankfurt/Main
16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 15 Kasuistiken gynäkologische Endokrinologie - Lernen an Fällen

Inhalt
  • Darstellung von Fällen aus der gynäkologisch-endokrinologischen Praxis zu den Themen:
    • Hyperandrogenämie
    • PCOS
    • Zyklusstörungen
    • Problemsituationen bei der Kontrazeptionsberatung
Ziel
  • Vermittlung von Kenntnissen zur konkreten Vorgehensweise in den o.g. klinischen Situationen
  • Diskussion verschiedener Therapieoptionen unter Berücksichtigung der aktuellen Leitlinien
Christoph Keck, Hamburg
16.45 - 18.45

Kurs 16 Sonografie des unteren Uterinsegments und klinische Bedeutung

Inhalt
  • Normale Sonoanatomie des vorderen und hinteren unteren Uterinsegmentes (uUtSeg)
  • Pathologische Befunde (US-Anomalien, gestörte Plazentation, Zustand nach Operationen am Uterus)
  • Bedeutung für die klinische Anwendung
Ziel
  • Vorgehen bei der sonografischen Diagnostik
  • Herausarbeiten der wichtigsten Indikationen
  • Darstellung der Bedeutung für die klinische Anwendung (Management)
Renaldo Faber, Leipzig
16.45 - 18.45

Kurs 17 Infektionen in der Schwangerschaft außerhalb der Mutterschaftsrichtlinien

Inhalt
  • Toxoplasmose, Parvo-B19-Virus, CMV, Zika-Virus, Listeriose –  wann daran denken?
  • Welche Diagnostik bei der Schwangeren?
  • Welche Pränataldiagnostik, warum? Welche Therapie? Konsequenzen
  • Arbeitsschutzbestimmungen
Ziel
  • Anamnestisch-präventive Erkennung von Risikosituationen (wann Beschäftigungsverbot?)
  • Sinnvolle, fallangepasste Diagnostik
  • Vermeidung einer Beunruhigung der Schwangeren
  • Vermeidung haftungsrechtlicher Konsequenzen
Michael Bolz, Rostock

 

Freitag, 10.03.2017

08.00 - 10.00

Kurs 18 Psychisch kranke Schwangere und Mütter

Vorsitz: Dörte Meisel, Wettin-Löbejun
 
Inhalt
  • Betreuung von Frauen mit psychischer (Vor-)Erkrankung bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und postpartal
  • Rolle des Frauenarztes in der Beratung der Patientin (Absetzen der Medikation? Umstellung? Spezielle Untersuchungen?)
  • Prinzip der Nutzen-Risiko-Abwägung in der Schwangerschaft
  • Unterstützung durch Leitlinien zum Thema
Ziel
  • Orientierungshilfe für den Frauenarzt in der schwierigen Situation, mit Fragen aus einem fremden Fach konfrontiert zu sein
  • Vermittlung von Strategien im Umgang mit Ängsten der Patientin und eigenen Unsicherheiten
  • Fallvorstellungen der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht
Anke Rohde, Bonn
08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 19 Notfälle in der Praxis und Reanimation

Inhalt
  • Relevante Notfälle in der gynäkologischen Praxis
  • Strukturiertes Vorgehen bei kritischen Notfällen
  • Reanimationsalgorithmus nach den aktuellen Leitlinien 2015
Ziel
  • Kritische Notfälle erkennen und kommunizieren
  • Algorithmus für Basic-Life-Support (BLS) kennen
  • Basic-Life-Support praktisch durchführen
  • Einsatz vom „Automatischen externen Defibrillator (AED)“ kennen
Kai Johanning, Hannover
08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 20 Blickdiagnostik Vulva / Vagina

Vorsitz: Thomas Döbler, Frankfurt/Oder
 
Inhalt
  • Fallbeispiele und Bilder von Vulvaerkrankungen
  • Zu jedem Fall: Besprechung der Diagnostik, Therapie/Pathogenese
  • Theorie zum Krankheitsbild
Ziel
  • Erkennen und Differenzialdiagnose vulvärer / vaginaler Erkrankungen: Lichen, Lichen ruber, VIN, VAIN, Vulvakarzinom, Herpes genitalis, etc.
  • Darstellung der therapeutischen Möglichkeiten
  • Verbesserung der Versorgung vulvaerkrankter Frauen
Friederike Gieseking, Hamburg
Monika Hampl, Düsseldorf
08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 21 Moderne Pessartherapie bei Deszensus und Harninkontinenz in der Praxis

Vorsitz: Markus Haist, Pforzheim
 
Inhalt
  • Bausteine der urogynäkologischen Basisdiagnostik und der konservativen Therapie
  • Moderne Pessarbehandlung im Alltag: Wirkprinzip, Indikationen, differenzierter Einsatz, Deszensusprobleme in der Schwangerschaft, häufigste Fehler und Probleme, praktische Tipps und Tricks, Handling und Kontrolle des Sitzes mit Ultraschall
Ziel
  • Grundlagenwissen von modernen Pessaren
  • Motivation der Patientinnen zur Selbsttherapie
  • Umgang mit Problemen und Fehlern bei der Anwendung
Jacek Kociszewski, Hagen
Sebastian Kolben, Hagen
08.00 - 10.00
 
auch für AiW

Kurs 22 Pränataldiagnostik im 1. Trimenon (inkl. NIPT)

Vorsitz: Armin Neumann, Bremen

Inhalt

  • Rationale, epidemiologisch fundierte, klar verständliche und dennoch differenzierte Beratung der Schwangeren vor nicht-invasiver bzw. invasiver Pränataldiagnostik am Ende des ersten Trimenons
  • Strukturierte, effektive Herangehensweise in der sonografischen Analyse des Feten
  • Klare Befundinterpretation ohne Wenn und Aber

Ziel

  • Klare Begrifflichkeit zu Häufigkeiten bzw. Wahrscheinlichkeiten fetaler Erkrankungen am Ende des ersten Trimenons
  • Klare Begrifflichkeit zu Möglichkeiten und Grenzen der Pränataldiagnostik am Ende des ersten Trimenons
  • Vermittlung einer sachlichen Sicherheit und Kompetenz in der Ergebnisvermittlung, die „grenzwertige“ oder „unklare“ Befunde ausschließt. Wir können und müssen uns festlegen!
Alexander Scharf, Darmstadt
16.45 - 18.45

Kurs 23 Sexualmedizin in der gynäkologischen Sprechstunde

Inhalt

  • Häufige sexuelle Störungen bei Frauen
  • Organisation einer sexualmedizinischen Sprechstunde
  • Anamneseerhebung und Gespräch über sexuelle Störungen mit der Patientin

Ziel

  • Vermittlung von Grundlagen zur Anamneseerhebung und Behandlung von weiblichen Sexualstörungen
  • Mehr Sicherheit in der Kommunikation mit der Patientin oder dem Paar bei sexuellen Störungen
  • Grundlagen der therapeutischen Intervention bei sexuellen Störungen der Frau
Cornelia Friedrich, Köthen
Markus Valk, Wesel
16.45 - 18.45

Kurs 24 Komplementärmedizin bei der Betreuung von Mammakarzinompatientinnen

Vorsitz: Ulrich Freitag, Wismar
 
Inhalt
  • Einführung in die Grundlagen der komplementären Therapieverfahren in der Onkologie mit dem Schwerpunkt Mammakarzinom
  • Aktives Management der Nebenwirkungen unter einer adjuvanten Therapie und in der Nachsorge onkologischer Patientinnen
  • Präventionsansätze schwerer Langzeitfolgen der onkologischen Therapie, z. B. Fatigue
Ziel
  • Schaffung einer komplementären Beratungskompetenz in der eigenen Klinik oder Frauenarztpraxis
  • Verbesserung der Patientenbindung in der schulmedizinisch geführten Therapie und Nachsorge
  • Erweiterung der Kompetenz der Frauenärztinnen und Frauenärzte  in der tumorspezifischen Nachsorge 
Im Rahmen der Qualifikation „Ganzheitliche Frauenheilkunde“ wird der Kurs zusätzlich mit 5 NATUM-Punkten bewertet.
 
Peter Holzhauer, Oberaudorf
16.45 - 18.45

Kurs 25 Individuelle HRT in der Peri- und Postmenopause

Vorsitz: Rolf Englisch, Bielefeld
 
Inhalt
  • Physiologie und Pathophysiologie des perimenopausalen Übergangs
  • Möglichkeiten und Grenzen therapeutischer Intervention
  • Differenzialdiagnosen von Hitzewallungen
  • Vorgehen in Risikosituationen
Ziel
  • Erarbeitung von Therapiestrategien in den verschiedenen Phasen des Klimakteriums anhand von Kasuistiken 
Teilnehmer werden gebeten, eigene Kasuistiken für diesen Kurs im Vorfeld einzureichen. Bitte senden Sie diese per Mail bis zum 15. Februar 2017 an schaudig@fba.de
 
Katrin Schaudig, Hamburg
Anneliese Schwenkhagen, Hamburg
16.45 - 18.45

Kurs 26 Moderne frauenärztliche Schwangerenbetreuung

Vorsitz: Matthias Bloechle, Berlin
 
Inhalt
  • Rechtliche Grundlagen
    • Mutterschafts-Richtlinien – Mutterpass
    • EBM – SGB V
    • Mutterschutzgesetz – Beschäftigungsverbot
    • regionale Beratungsangebote
  • Dokumentation und ICD-Codierung
    • Mutterpass
    • Praxisdokumentation
  • Inhalte und Abläufe frauenärztlicher Schwangerenbetreuung (von der Schwangerschaftsfeststellung bis zum Wochenbett)
  • Umgang mit Leistungen außerhalb des Versorgungsauftrags
  • Abrechnung und Regress
  • Selektivverträge und neue Medien
Ziel
  • Vermittlung der Zusammenhänge rechtlicher Grundlagen
  • Umsetzen der Grundlagen in den Praxisablauf
  • Organisation der Praxisabläufe und Termingestaltung
  • Abrechnung mit ICD und EBM
  • Umgang mit Selektivverträgen, Beratungsmaterial und neuen Medien
Klaus Doubek, Wiesbaden
Doris Scharrel, Kronshagen
16.45 - 18.45

Kurs 27 Phytotherapie - Schwerpunkt Subfertilität / unerfüllter Kinderwunsch

Vorsitz: Cornelia Hösemann, Großpösna
 
Inhalt
  • Kurze Einführung in die Grundlagen der Phytotherapie, Extraktgewinnung und praktische Anwendung
  • Das Spannungsfeld von Behandlungswunsch der Patientin und medizinischer Notwendigkeit für Interventionen
  • Phytotherapie, eine ideale Strategie bei kurzzeitig bestehender Subfertilität und fehlenden organischen Ursachen wie Tubarverschluss
  • Portraits der wichtigsten Heilpflanzen bei unerfülltem Kinderwunsch
Ziel
  • Vermittlung von Grundlagen der Phytotherapie
  • Die wichtigsten Heilpflanzen kennen und in der Praxis verordnen können
  • Möglichkeiten und auch Grenzen der phytotherapeutischen Behandlung bei Subfertilität kennen
Dorothee Struck, Kiel

 

Samstag, 11.03.2017

08.00 - 09.45

Kurs 28 Fetale Fehlbildungen sicher erkennen – Inhalte und sonografische Fallstricke der Screening- Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft

Inhalt
  • Möglichkeiten der sonografischen Diagnostik zum optimalen Zeitpunkt, z. B. NT-Screening oder intensive Fehlbildungssuche
  • Detektion grober kindlicher Körperumrissanomalien und Differenzierung eventueller Mehrlinge (mono- oder dichorial) im I. Screening
  • Erkennen von Entwicklungsstörungen und strukturellen Fehlbildungen im II. Screening
  • Abgrenzung sonografischer Auffälligkeiten – zwischen Normvariante und Marker – mit Anlass für eine weiterführende Diagnostik
Ziel
  • Demonstration und Diskussion von diagnostischen Fallstricken der frühen Fehlbildungsdiagnostik anhand zahlreicher aktueller Fallbeispiele
  • Exemplarische Falldemonstration der wichtigsten im II. Trimenon sonografisch detektierbaren Fehlbildungen analog den Inhalten der geltenden Mutterschaftsrichtlinien anhand von US-Videosequenzen
Matthias Meyer-Wittkopf, Rheine
08.00 - 09.45
 
auch für AiW

Kurs 29 Sonografie des Uterus und der Adnexe von A-Z - mit Falldarstellungen und interaktiver Diskussion

Inhalt
  • Befunderhebung, Normalbefund, Dokumentation, Screening
  • Adnexe:
     Diskussion kritischer Fälle, IOTA-Kriterien
     Pattern Recognation zur direkten Diagnose, „Simple Rules“, subjektive Beurteilung der Dignität
  • Uterus:
     IETA- und MUSA-Kriterien, Beurteilung von Myometrium, Endometrium und intrakavitären Raumforderungen;  PMB – was nun? 
Ziel
  • Keine Befunde und Tumoren übersehen, Befunde und Tumoren weitgehend richtig differenzieren
  • Richtige Therapieentscheidungen treffen, unnötige Diagnostik und unnötige Operationen vermeiden
  • Selbstkritische Befundung; nutzen, nicht schaden; kein Interessenkonflikt; Empathie; Autonomie der Patientin respektieren
Heinrich Prömpeler, Freiburg
09.00 - 18.00
 
auch für AiW

Kurs 30 Basis-Kolposkopiekurs

Inhalt
  • Basiskurs zum Kolposkopiediplom
  • Vermittlung von Basiskenntnissen zur Kolposkopie mit Zytologie, Virologie, Management im Überblick
Ziel
  • Unterscheidung von kolposkopischen Minor- und Majorbefunden
Jens Quaas, Stralsund
Volkmar Küppers, Düsseldorf
10.00 - 16.00

AUSGEBUCHT!
Kurs 31 Taping in Gynäkologie und Geburtshilfe

Inhalt
  • Anwendung der K-Taping Anlagen für Indikationen in der Gynäkologie, zur Unterstützung während der Schwangerschaft sowie nach  der Geburt und Rückbildung
  • Unter anderem werden folgende Anlagen vorgestellt:
     Schwangerschaft: LWS-Syndrom, ISG-Syndrom, Karpaltunnelsyndrom
     Nach der Geburt: Rückbildung, Milchstau, Mastitis
     Gynäkologische Erkrankungen: Menstruationsprobleme, Miktionsprobleme, Gebärmuttersenkung
     
Ziel
  • Kennenlernen der Grundlagen der K-Taping Therapie
  • Erlernen der vier Anlagetechniken, Anwendung der Grundanlagetechniken, indikationsbezogene Kombinationsregeln bezogen auf die Gynäkologie; Cross-Taping; Grundregeln der Lymphanlagen
Roger Ehrenreich, Dortmund
Birgit Kumbrink, Dortmund
 
Mit freundlicher Unterstützung
K-Taping Academy GmbH, 44229 Dortmund
14.30 - 17.00
 
auch für AiW

Kurs 32 Aktuelle Therapieaspekte der Akupunktur in der Gynäkologie und Geburtshilfe

Inhalt
  • Die anwendungsorientierte, praktische Darstellung der Akupunkturanwendung in der Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Fallbeispiele, Behandlungsverläufe für die  tägliche Praxis
  • PowerPoint-Präsentation inklusive der Analyse und Diskussion von Fällen und Behandlungsverläufen. Beteiligung der TeilnehmerInnen an der Diskussion ist erwünscht.
  • Darstellung der Akupunktur als Update oder zum Wiedereinstieg 
Ziel
  • Vermittlung und Auffrischung von Wissen und praktischen Empfehlungen aus der Praxis als Update oder zum praktischen Wiedereinstieg in die Akupunkturtherapie
  • Darstellung, wo Akupunktur in der gynäkologischen Praxis wirkungsvoll, effektiv und therapeutisch erfolgreich eingesetzt werden kann
  • Klären von Fragen und therapeutischen Unsicherheiten
Ansgar Römer, Mannheim
14.30 - 17.00

Kurs 33 Medizinische und psychologische Aspekte des unerfüllten Kinderwunschs

Inhalt
  • Reproduktionsmedizinische Diagnostik und Therapie des unerfüllten Kinderwunschs inklusive Hormonbeurteilung
  • Psychosoziale Betreuung zwischen Option und Notwendigkeit
  • Medizinische und psychologische Grenzsituationen in der Reproduktionsmedizin  
Ziel
  • Was können die niedergelassenen GynäkologInnen für Kinderwunschpaare anbieten?
  • Balance zwischen Über- und Unterpsychologisierung in der ärztlichen Betreuung
  • Was sollten niedergelassene GynäkologInnen über moderne reproduktionsmedizinische Techniken wissen (PID, PKD, Social Freezing, etc.)?
  • Psychosoziale Hilfsangebote – ein Wegweiser
Almut Dorn, Hamburg
Christoph Dorn, Hamburg